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Ernährungspyramide

Richtlinie der ÖGE für Kooperationen mit Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft

 

Präambel

Die Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) ist ein eingetragener, gemeinnütziger und unabhängiger Verein, der der Wissenschaft und Objektivität verpflichtet ist. Der Verein beschäftigt sich mit allen auf dem Gebiet der Ernährung und Lebensmittel auftretenden Fragen und informiert über neue Erkenntnisse und Entwicklungen. Diese werden durch Publikationen und Veranstaltungen verfügbar gemacht.

Empfehlungen bzw. Stellungnahmen werden nur auf Basis der besten verfügbaren wissenschaftlichen Daten gegeben. Die ÖGE kann den Vereinszweck nur dann erfüllen, wenn sie ihre Arbeit losgelöst von wirtschaftlichen Interessen Einzelner erledigen kann. Eine herausragende Rolle spielt die Unparteilichkeit des Vereins und darüber hinaus im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit die Außendarstellung.

Österreichisches Vereinsgesetz

Für eingetragene Vereine wie die Österreichische Gesellschaft für Ernährung gelten laut Vereinsgesetz strenge Regeln. Mehr als 1100 Mitglieder geben durch ihre Mitgliedschaft bei der ÖGE zu erkennen, dass sie die Ziele und Aktivitäten der Gesellschaft unterstützen. Die Statuten der ÖGE sind unter www.oege.at in der Rubrik über uns abrufbar.

Grundsätze bei Kooperationen der ÖGE mit Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft:

  • Das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung für die öffentliche Gesundheit bewusst und erkennt die ÖGE als kompetenten Partner im Bereich Ernährungsinformation an.
  • Beschlüsse über Kooperationen werden vom Vorstand gefasst. Dem Präsident der ÖGE obliegt die Unterzeichnung aller Schriftstücke der Gesellschaft, sofern er nicht andere Personen mit der Unterzeichnung betraut.
  • Das Unternehmen benennt einen Verantwortlichen/eine Verantwortliche für die Marketingkommunikation (Werbemaßnahmen). Allfällige weitere Projektpartner werden durch den Verantwortlichen /die Verantwortliche der ÖGE bekannt gegeben.
  • Es wird vereinbart, dass die Inhalte und Texte dieser Medien mit der ÖGE abgestimmt werden. Weiters müssen Auflagenhöhe und Verbreitungskanäle bekannt gegeben werden.
  • Redaktionelle Beiträge, in denen der Name der ÖGE vorkommt, dürfen keine Werbehinweise auf ein konkretes Produkt enthalten.
  • Der ÖGE wird die Kontrolle über den Artikelinhalt eingeräumt oder zumindest von der Zustimmung der ÖGE abhängig gemacht.
  • Die ÖGE führt Verlinkungen nur zu Webseiten ebenfalls neutraler bzw. öffentlich geförderter Organisationen, Institutionen und Verbänden durch, um so die Neutralität und Glaubwürdigkeit zu wahren und in der Öffentlichkeit Ausdruck zu verleihen.
  • Die ÖGE vergibt an Unternehmen, die die Voraussetzungen erfüllen, das Recht, das ÖGE-Logo für frei gegebene Publikationen/Printprodukte für den vereinbarten Zeitraum zu nutzen.

ÖGE-Logo, Vergabeprozedur

  • Zusendung des Manuskriptes durch den Verantwortlichen/Anfragenden an die ÖGE-Geschäftsstelle (bei umfangreicheren Werken mindestens das Kapitel, das sich auf die ÖGE bezieht und das Inhaltsverzeichnis)
  • Weiterleitung an das Präsidium/Vorstand der ÖGE
  • Prüfung durch die ÖGE, ob Aussagen stimmig, wissenschaftlich korrekt formuliert sind und den Empfehlungen der ÖGE entsprechen (ÖGE-Vorstand, ÖGE-Geschäftsführung). Hierfür ist ein angemessener Zeitraum zu berücksichtigen.
  • Korrekturanmerkungen der ÖGE an den Anfragenden sind aufzunehmen bzw. einzuarbeiten.
  • Nach Einarbeitung der Korrekturen durch den Anfragenden wird die Datei/das Zitat/das Logo der ÖGE übermittelt und danach die schriftliche Druckfreigabe erteilt.

 

  • In der Werbemaßnahme muss deutlich erkenntlich sein, wann diese von der ÖGE genehmigt wurde (Angabe des Genehmigungsdatums bzw. der Projektlaufzeit)
  • Die ÖGE erhält nach Fertigstellung drei Belegexemplare mit Angabe der Auflagenhöhe. Pro Unternehmen wird ein Akt angelegt, in dem der gesamte Schriftverkehr dokumentiert wird.
  • Erscheinen dem Unternehmen bei einer Neuauflage weitere Änderungen notwendig, so wird vereinbart, dass die Änderungen vorab mit der ÖGE abgestimmt werden. Hierfür ist ebenfalls ein angemessener Zeitraum zu berücksichtigen.
  • Auf Wunsch des Unternehmens kann eine Geheimhaltungsklausel vereinbart werden.

Sanktionen

Die Nichteinhaltung der Vereinbarungen bzw. missbräuchlicher Verwendung im Rahmen der Kooperation sind nach Abmahnung Folgemaßnahmen wie der unverzügliche Entzug von Abdruckgenehmigungen, Nutzung des ÖGE-Logos etc. sowie rechtliche Schritte vorgesehen.

Gebühren für die Erstellung von Expertisen

Über die Höhe und Art der Aufwandsentschädigung für die Erstellung von Expertisen, Textbeiträgen oder Nutzungshonoraren erfolgt eine separate Vereinbarung. Basis für die Verrechnung ist der Tagsatz der ÖGE (€ 1.000,-). Für Firmenmitglieder der ÖGE gelten Sonderkonditionen.

Ziel der Vergabe von Abdruckgenehmigungen/Verwendung von Zitaten

Ziel dieser Aktivitäten ist es, gemäß dem satzungsgemäßen Auftrag der ÖGE dafür zu sorgen, dass die wissenschaftlichen Empfehlungen der ÖGE weite Verbreitung finden und sichergestellt wird, dass dies in fachlich korrektem Umfeld erfolgt.

 

ÖGE, Stand Jänner 2013

7 Stufen zur Gesundheit –
die Österreichische Ernährungspyramide

Näheres zu den lebensmittelbasierten Empfehlungen finden Sie hier und unter www.bmg.gv.at